EEB-EN :: Programm 1.2022

5 Vorwort Liebe Leser*innen! Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Johannes 6,37 ... so heißt es in der Jahreslosung für das Jahr 2022, welches nun vor uns liegt. Ich gebe es zu: Bei meinen ersten Gedanken zu diesem Spruch sah ich mich bei einer unserer Veranstaltungen an einer Eingangstür stehend, Impfnachweise kontrollierend und eine Person ohne Nachweis wieder nach Hause schickend. Ja, unser Alltag wird mehr und mehr von der Unterscheidung Geimpft, Genesen oder nichts von dem geprägt. Es wird sortiert und ggf. abgewiesen. Ob wir wollen oder nicht, wir befinden uns selbst stets irgendwo in dieser Gemengelage: Wir kategorisieren, bewerten, schließen aus oder auch nicht und werden selbst eingeordnet. Wohl ist uns allen nicht so recht dabei. Wir alle suchen nach geeigneten Maßstäben und nach Ansätzen für deren praktische Umsetzung. Wie tröstlich, dass uns in diesemWort für das kommende Jahr zugesagt wird, dass es bei Gott keine Unterscheidungen gibt und wirklich jede*r bedingungslos angenommen ist. Es ist mittlerweile schon das dritte Jahr, in dem uns die Pandemie beschäftigt, unseren Alltag durcheinanderwirft und auch sicher Geglaubtes infrage stellt. Wenn dies geschieht – sicher Geglaubtes infrage gestellt wird – ist es umso wichtiger, sich mit den neuen Gegebenheiten und Anforderungen auseinander- zusetzen. Es ist wichtig, Pläne zu entwickeln – Pläne für die eigene Person aber auch für die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Abläufe. Es ist Denkarbeit gefragt, Meinungsbildung, Planung! Wir hoffen, Ihnen mit unseren Angeboten in diesem Halbjahr Unterstützung geben zu können bei der Auseinandersetzung und in der Gedankenarbeit zu unterschiedlichsten Themen und Fragestellungen, bei der Entwicklung neuer Denkansätze, hilfreicher Ideen und Vorstellungen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unseres Heftes. Im Namen meiner Kolleginnen Petra Syring, Petra Mankel und Hanna Schuppert grüße ich Sie herzlich,

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